Ich sitze hier. Draußen. Es regnet und es blitzt und donnert um mich herum.
Für mich immer wieder eine Herausforderung. Denn ich habe Angst oder vielmehr einen Heidenrespekt vor den Naturgewalten. Vor dem Blitz.
Eigentlich vor derselben Kraft, die auch in mir ist. Wie ich jetzt weiß.
Vor einigen Jahren undenkbar gewesen. Und es ist immer noch eine Herausforderung. Ich werde immer wieder aufs Neue damit konfrontiert und von den Naturgewalten herausgefordert.
In meine Kraft zu gehen und keine Angst davor zu haben. Respekt ist okay. Aber keine Angst.
Lange habe ich es nicht verstanden, was sie mir sagen wollten. Letztes Jahr hab ich es dann begriffen.
Sie zeigten mir, was ich eigentlich selber für eine Kraft habe / bin. Verbunden mit ihnen und wie mächtig, extrem das ist. Eine unbändige Kraft.
Sie zeigen mir, sie einzusetzen, so dass ich keine Angst mehr vor ihnen und meiner eigenen Kraft habe. Aber es bleibt herausfordernd.
Die Geschichten dazu:
Möglicherweise Trigger.
„Ich hüpfe durch das Wasser. Meine Mama im Watt hinter mir. Es ist etwas wolkig. Weit entfernt auf dem Festland donnert es. Aber es ist weit weg. Dennoch laufe ich fröhlich meinem Papa am Strand entgegen, der dort mit meinem Bruder spazieren geht.
Es ist der erste Abend unseres Sommerurlaubs auf einer Nordseeinsel.
Völlig unbeschwert renne ich auf meinen Papa zu. Ich bin 8 oder 9 Jahre alt. Schon da hatte ich einiges erlebt.
Trotzdem: Am Meer bin ich zu Hause.
Am Strand bei Papa angekommen, nehme ich seine Hand und hüpfe über die Schwimmbegrenzungen.
Alles schreit um mich herum. Ich schaue mich um, bin verwirrt. Einen Meter neben mir liegt eine Frau. Verbrannt. Ihr Mann über ihr. Ihre beiden kleinen Kinder am Schreien.
Meine Mutter und mein Bruder und andere Menschen kümmerten sich um die Familie und die Frau.
Ich habe darüber nicht mehr viele Erinnerungen.
Mein Papa fuhr mit mir in unsere Unterkunft.
Mir war schlecht. Meine Kopfoberseite und meine Füße brannten.
Aus Erzählungen weiß ich, dass ich hüpfend neben Papa plötzlich ohnmächtig wurde. Als ich wieder zu mir kam, war nur noch Geschrei.
Ein Blitz war durch mich durch gegangen und neben mir in die Frau eingeschlagen.
Nur meine engsten Vertrauten wissen darum. Ich spreche nur selten darüber. Ich schreibe das jetzt hier auch nicht, um Aufsehen zu erregen oder Drama zu schüren. Es ist für mich ein Öffnen.
Man sagte mir später, die Frau habe überlebt. Aber ich wusste, man hat mir das nur gesagt, um mich zu beruhigen.
Seitdem hatte und habe ich Angst.
Vor Gewitter, und dass jemand wegen mir zu Schaden kommen kann oder ihm was passiert.
Mit jeder Zeile, die ich schreibe, wird mir das immer klarer.
Erst Jahre später wird mir die Bedeutung dieses Ereignisses klar. Für mich und meinen weiteren Weg meines Seins.
Seitdem ich mich bewusst mit mir und meinem Sein hier auf Erden beschäftige.
Letztes Jahr passierte es wieder. Eigentlich ungewöhnlich.
Ein Blitz schlug einen Meter neben mir in einen Baum ein. MO, mein Van, und ich darunter.
Um mich herum alle Vans / Wohnmobile Elektrik kaputt. Uns ist nichts passiert.
Und mit jeder Einweihung in meine Kraft kommt neues Bewusstsein.
Es lösen sich nach und nach die Geschichten und die daran geknüpften Angstfelder auf. Sacht aber immer ein bisschen.
Ich erkenne und werde geschult.
Blitz – konzentrierte Kraft um mich herum – spezieller Ausdruck des Feuers – geht mit mir um mich herum.
Atlantik – die Kraft des Wassers dort so markant – in der Qualität der unbändigen Kraft.
Ich gehe mit diesen Energien. Ich bin diese Energien. Und so lange ich das nicht erkenne und annehme, habe ich Angst davor.
Das kam sehr deutlich.
Ich werde geschult. Gelehrt. Diese mächtigen extremen Felder / Energien zu sein, sie zu halten und in und mit ihnen zu wirken.
„Die, die mit diesen kräftigen intensiven unbändigen Energien wandelt.“
Danke an dieser Stelle an das Wesen, was die Worte dafür wählte, für dein mich wahres Erkennen und Sehen.
Dieser Text, meine Geschichte, ist vielleicht eine Anregung, mal zu schauen, wovor du Angst hast und ob es nicht eigentlich die Angst vor deiner eigenen Kraft ist.
Vielleicht mache ich dir auch Angst. Weil du spürst, was nicht greifbar und nicht zu erfassen ist und gleichzeitig brizzelt es in dir, weil dein Wesen, deine Zellen sich erinnern.
Ich bin ein Wesen der Extreme und wandle mit diesen unbändigen Energien.
Auch die Menschen / Wesen, die zu mir kommen und mich finden, sind entweder in Extremsituationen, in denen nichts anderes mehr geht, und / oder haben eben auch diese gewaltigen Kräfte in sich. Bzw. sind sie, ohne es zu wissen.
Meistens werden sie sogar bewusst klein gehalten.
Wenn dem so ist, glaube mir: Du bist in der Lage, Welten und Galaxien zu bewegen und noch so viel mehr!!!
Sarina